Mit einer festlichen Veranstaltung im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis ist das neue NeuroNet SaarPlus offiziell gestartet. Das standortübergreifende Netzwerk der Marienhaus Gruppe bündelt die neurologische Versorgung im Saarland und in angrenzenden Regionen – von der Akutbehandlung bis zur Nachsorge.
Den Auftakt bildete ein bewegender Wortgottesdienst. In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Medizin und Gesellschaft würdigten Festrednerinnen und Festredner sowohl das neue Netzwerk als auch die beiden Chefärzte, die an diesem Tag im Mittelpunkt standen.
Prof. Dr. med. Stefan Jung, seit vielen Jahren Chefarzt der Klinik für Neurologie am Marienhaus Klinikum Saarlouis, wurde im Rahmen der Feier verabschiedet. Er wird zum 1. Oktober die Leitung der neurologischen Praxis im neu gegründeten Marienhaus MVZ in Saarlouis übernehmen. In den Grußworten wurde seine jahrzehntelange Arbeit als prägende Persönlichkeit der neurologischen Versorgung in der Region hervorgehoben – vielfach verbunden mit sehr persönlichen und auch humorvollen Erinnerungen seiner Wegbegleiter.
Gleichzeitig wurde Dr. med. Robert Liszka in seiner neuen Rolle begrüßt. Er übernimmt zum 1. Oktober die Chefarztposition in Saarlouis zusätzlich zu seiner Funktion in St. Wendel und wird künftig als Leiter das NeuroNet SaarPlus verantworten. Sein beeindruckender beruflicher Werdegang, seine wissenschaftliche Expertise und sein Engagement für eine moderne, patientenorientierte Versorgung wurden in mehreren Ansprachen betont.
Grußworte kamen unter anderem von Bettina Altesleben, Staatssekretärin im saarländischen Gesundheitsministerium, und Carsten Quirin, Bürgermeister der Stadt Saarlouis, die die Bedeutung des Projekts für die Region unterstrichen. In einer bewegenden, aber auch humorvollen Laudatio würdigte Dr. Bernhard Menges den scheidenden Chefarzt Prof. Jung. Weitere Redebeiträge von Kolleginnen und Kollegen aus Medizin und Wissenschaft – darunter Dr. Sven Thonke, Prof. Dr. Sergiu Groppa und Dr. Martin Bier – hoben die fachliche Qualität beider Ärzte und die enge Zusammenarbeit hervor.
Mit dem NeuroNet SaarPlus entsteht im Saarland ein einzigartiges Versorgungsmodell: Fachkliniken, Reha-Einrichtungen, MVZs und ambulante Dienste arbeiten künftig Hand in Hand. Patientinnen und Patienten profitieren von einer lückenlosen Versorgungskette, kurzen Wegen und einer zentralen Anlaufstelle.
„Das NeuroNet SaarPlus steht für das, was die Marienhaus Gruppe ausmacht: Nähe zum Menschen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine Versorgung, die weit über Klinikgrenzen hinaus gedacht wird.“
Anke Klauck
Die Feier endete mit einer Abschlussrede von Prof. Dr. Jung und Dr. Liszka, die beide noch einmal das Miteinander im Team und die Bedeutung der Vernetzung hervorhoben. Im Anschluss gab es bei einem leckeren Buffet die Möglichkeit zum Austausch und gemeinsamen Ausklang der Veranstaltung.
Netzwerk und Leistungen
Zum NeuroNet SaarPlus gehören:
- die Kliniken für Neurologie in St. Wendel und Saarlouis (jeweils mit zertifizierter Stroke Unit),
- die Akutgeriatrie und Frührehabilitation in St. Wendel,
- die geriatrische Reha in Hermeskeil,
- das ambulante Reha-Zentrum (ZAR) in Saarbrücken,
- sowie die MVZ Neurologie in Hermeskeil und Saarlouis.
Das Spektrum reicht von Akutneurologie, Geriatrie und Neurorehabilitation über neuropsychologische Diagnostik, Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie bis hin zu Prävention und ambulanter Nachsorge.
Weitere Informationen:
www.neuronet-saarplus.de
Zentrale Anmeldung: Tel. 06831 16-2501 | neuronet-saarplus@marienhaus.de
Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg bei den neuen Herausforderungen und in der gemeinsamen Versorgung der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten.




