Chirurgische Eingriffe an Knie und Hüfte sind Schwerpunkte der operativen orthopädischen Versorgung im Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler

Dank sinkender Inzidenzzahlen sind geplante Operationen wieder möglich.

Ein Team das Hand in Hand arbeitet: der kommissarische Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Werner Scheck (re), mit einem Teil seiner Mitarbeitenden aus Ärzteschaft, Pflege und Physiotherapie (Foto: aoe)

16.07.2021

St. Wendel. „Wir lassen eine schwierige Phase hinter uns, haben die Weichen neu gestellt und starten optimistisch in die Zukunft“, so fasst der kommissarische Chefarzt der Klinik für Orthopädie am Standort St. Wendel, Werner Scheck, die aktuelle Situation seiner Abteilung zusammen.

 

Seine Abteilung, das sind alle ehemaligen Ober- und Assistenzärzte, sowie ein Großteil der Pfleger:innen und der Physiotherapeut:innen, die, bedingt durch die Corona-Pandemie, mit ihm gemeinsam im Frühjahr 2020 von Ottweiler an das Schwesternkrankenhaus nach St. Wendel umgezogen waren. Doch zunächst erschwerte Corona auch in St. Wendel die Bedingungen, die eine gewachsene Abteilung zur Neuausrichtung braucht. Beispielsweise mussten alle planbaren Operationen für lange Zeit ausgesetzt werden. Umso intensiver habe man diese Zeit genutzt, so Werner Scheck, um gemeinsam mit den Mitarbeitenden aus St. Wendel als Team zusammenzufinden und gute Voraussetzungen zu schaffen, damit die Patient:innen der operativen Orthopädie auch nach der Pandemie medizinisch, pflegerisch und therapeutisch bestmöglich versorgt werden können.

 

Mit Werner Scheck, den Oberärzten Dr. Ralph Dubitscher, Volker Gehring und Dr. Josef Mischo sowie dem Kooperationspartner Dr. Daniel Bastian sind im Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler spezialisierte Fachärzte und erfahrene Operateure tätig, die alle gängigen orthopädischen Operationsverfahren einschließlich minimalinvasiver Verfahren beherrschen. „Heute werden die meisten Gelenkoperationen mit kleinen Schnitten (minimalinvasiv) und durch das Einbringen einer Optik in das Gelenkinnere zur Diagnose- und Operationskontrolle durchgeführt (Gelenkspiegelung)“, erläutert der kommissarische Chefarzt. „Ein weiterer großer Schwerpunkt unserer Abteilung liegt in der Behandlung von Patient:innen mit schweren Arthrosen, denen dank moderner Hüft- und Knieendoprothesen neue Lebensqualität gegeben werden kann.“ Hier strebt die Abteilung wieder die Etablierung eines zertifizierten Endoprothetikzentrums an und ist dabei, die notwendigen Strukturen, Prozessabläufe und räumlichen Voraussetzungen zu generieren.

 

Neu ist eine sogenannte Indikationsambulanz. Eine Sprechstunde, bei der der behandelnde Arzt gemeinsam mit dem Patienten dessen Krankheitsbild analysiert, um danach abzuwägen, ob eine Prothese notwendig ist, oder ob mit konservativen Mitteln eine Operation noch hinausgezögert werden kann. Sie ist ein wichtiger Baustein, um eine individuelle Behandlung zu gewährleisten.

 

Sollte eine Operation unumgänglich sein, so kommen selbstverständlich die heute gängigen, schonenden Operationsverfahren zum Einsatz. Ein strenges Hygienekonzept, das ständig angepasst und überprüft wird, trägt zum Schutz und zur Sicherheit von Patient:innen und Mitarbeiter:innen bei. Ein weiterer großer Vorteil für die Patient:innen in St. Wendel ist das hier etablierte und in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin praktizierte „Patient Blood Management“ (PBM), das erst kürzlich von der Universität Frankfurt a. M. ausgezeichnet wurde. Dabei wird vor, während und nach der Operation durch bestimmte Maßnahmen einer Fremdblutgabe (Transfusion) vorgebeugt. Insgesamt ist dadurch eine Operation weniger belastend und die Patient:innen können das Krankenhaus in der Regel früher verlassen.

 

Auch im stationären Bereich hat sich einiges getan. So werden zukünftig Betten bereitgehalten, die ausschließlich für Patient:innen vorgesehen sind, die mit einer Hüft- oder Knieendoprothese versorgt wurden. Deren postoperative Begleitung erfolgt durch Mitarbeitende der Pflege und der Physiotherapie, die eine große Erfahrung in der Orthopädie mitbringen. Als Teil eines fächerübergreifenden Teams tragen sie wesentlich zu einer erfolgreichen Behandlung bei.

 

Insgesamt sieht Werner Scheck seine Abteilung gut aufgestellt und für die Zukunft gerüstet. „Wir sind ein wichtiger Teil des orthopädischen Behandlungsspektrums, das im Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler angeboten wird. Gemeinsam mit der Unfallchirurgie, der Alterstraumatologie und der konservativen Orthopädie sind wir ein starker Partner für viele Menschen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates.“

 

Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler

Am Hirschberg 1a
66606 St. Wendel
Telefon:06851 59 - 01
Telefax:06851 70136
Internet:http://www.marienhaus-st-wendel-ottweiler.de

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